Gemeinschaftsarbeit unter Beachtung der Corona-Kontaktsperre

Gemeinschaftsarbeit in Gruppen ist weiterhin aus Gründen erhöhter Ansteckungsgefahr untersagt. Allerdings gibt es in einigen Vereinen absolut unaufschiebbare Arbeiten wie zum Beispiel die Wiederinbetriebnahme der Wasserversorgung. Dafür hat der Vorstand die Möglichkeit einzelnen Personen per E-Mail oder auch telefonisch bestimmte Aufgaben zuzuweisen, die dann in Einzelarbeit geleistet werden. Dabei müssen die beauftragten Personen aber unbedingt darauf hingewiesen werden, dass sie diese Aufgabe alleine oder höchstens zu zweit bewältigen dürfen.

Weiterhin gilt, dass der Aufenthalt im Kleingarten nur allein oder mit einer weiteren Person, die nicht im eigenen Haushalt lebt sowie mit der Familie möglich ist. Zur Familie zählen laut Rechtverordnung des Senators für Inneres Verheiratete, Nichtverheiratete, Patchwork-Familien sowie die Kinder der Partnerin oder des Partners. Der Kontakt der Menschen untereinander ist weiterhin auf ein Mindestmaß zu beschränken und in der Öffentlichkeit ist ein Abstand von mindestens 1,50 m einzuhalten.

Auch Zusammenkünfte dürfen auf Grund der Corona Pandemie erst einmal weiterhin nicht stattfinden, weil sich während einer solchen Versammlung Menschen mit dem Virus infizieren könnten und der Verein seinen Mitgliedern gegenüber eine Rücksichtnahmepflicht in Bezug auf die schützenswerten Belange der Mitglieder hat. Die Gesundheit der Mitglieder ist so ein schützenswerter Belang. Dies alles dient unserem Schutz!